Unser Pflegemodell

In unserem Haus wird das pflegerische Handeln durch ein pflegetheoretisches
Modell geleitet und zwar durch das Modell der ganzheitlich-fördernden Prozesspflege
mit den 13 Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) nach
Monika Krohwinkel. Dieses Modell stellt die theoretische Grundlage für das tägliche
praktische Handeln dar.

Primär ist das Modell von Krohwinkel ein personenbezogenes, fähigkeits- und
förderorientiertes System, d.h. es orientiert sich weniger an Defiziten.
Die Fähigkeiten des Menschen spielen eine große Rolle. Dass der Mensch seine
Bedürfnisse entwickeln kann und mit seinen Fähigkeiten umzugehen weiß, ist oberstes Ziel.
Kann der Mensch dies nicht mehr selbst, übernimmt die Pflegekraft Verantwortung und
tut stellvertretend das, was der hilfebedürftige Mensch selbst tun würde, wenn er das Wissen,
den Willen und die Kraft dazu hätte. Bei dieser Realisierung der Lebensaktivitäten ist die
Integration der existenziellen Erfahrungen notwendig. Eine gründliche Beobachtung und
empathisches Zuhören ist in diesem Prozess wichtig; ebenso wie die Sicherung und
Gestaltung der prozessfördernden Pflege durch alle am Prozess Beteiligten.

Alle Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens sind aufeinander bezogen,
stehen in Wechselbeziehung und setzen grundsätzlich eine ganzheitliche Sichtweise
des Menschen voraus.